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KontaktBei diesem Trocknungsverfahren geht das Wasser vom festen Zustand (Eis) unter Vakuum direkt in den gasförmigen Zustand (Sublimation) über. Die Gefriertrocknung wird bei der Herstellung von löslichem Kaffee angewendet: Der durch Extraktion gewonnene Kaffee-Extrakt wird schockartig tiefgefroren (-40 bis -50 °C), die Eisstücke werden zerkleinert, vermahlen und anschließend unter Vakuum getrocknet.
Diese Kaffees zeichnen sich durch feine Säure und hervorragenden Geschmack aus. Hochland-Arabica-Kaffees werden in Lagen von 600 bis 1.200 Meter Höhe und Hochland-Robusta-Kaffees eher in Höhenlagen von 300 bis 800 Metern angebaut. Ab Höhenlagen von mehr als 1.500 Metern spricht man von "Strictly high grown"-Kaffees.
1963 gegründete Organisation, die als Partner zwischen Kaffeeabnehmern und Kaffee produzierenden Ländern vermittelt. Neben wirtschaftlichen Aufgaben fördert die ICO auch die Forschung über Kaffee.

Kaffee wird rund um die Welt in einem Streifen nördlich und südlich des Äquators angebaut, den man als "Kaffeegürtel" bezeichnet.
Um die Jahrhundertwende schrieben viele Schriftsteller ihre Werke in Wiener Kaffeehäusern und prägten damit nicht nur das Bild der Kaffeehäuser, sondern auch des Bohemiens und des extravaganten Poeten. Einer der bekanntesten Vertreter der Literaturszene war Karl Kraus, der sich zeitkritisch mit gesellschaftlichen und politischen Fragen der Doppelmonarchie Österreich-Ungarn auseinander setzte.
Es gibt eine Reihe von Museen, die viel Wissenswertes rund um das Thema Kaffee zu bieten haben: das Speicherstadtmuseum in Hamburg, das Überseemuseum in Bremen, das Museum für Kaffeetechnik in Emmerich/Niederrhein, das Johann-Jacobs-Museum in Zürich und das Kaffeemuseum in Wien.
Kaffeerost ist eine Pflanzenkrankheit, die durch den Pilz Hemileia vastatrix verursacht wird. Wird eine Kaffeeplantage durch Kaffeerost befallen, muss sie aufgegeben werden. Kaffeerost führte 1870 in Indien und Ceylon dazu, dass Kaffeeanbau zugunsten von Teeanbau aufgegeben wurde.
Die Kaffeesäuren sind ein wichtiger Bestandteil des Kaffeegeschmacks. Sie werden nicht nur durch den Ursprung und die Aufbereitung des Rohkaffees, sondern auch von der Röstung beeinflusst.
Seit dem 19. Jahrhundert leert man den in der Kaffeetasse zurückgebliebenen Kaffeesatz auf eine Untertasse und versucht aus den daraus entstehenden Formen die Zukunft vorherzusagen.
1780 räumte König Friedrich der Große den königlichen Kaffeeröstereien das Monopol ein (Kaffeebrennzwang), um so eine staatliche Reglementierung des Kaffeekonsums zu erreichen. Viele Bürger versuchten, geschmuggelten Rohkaffee selbst am Herd zu rösten, um preiswerten Kaffee zu erhalten. Die staatlichen Kontrolleure, die so genannten Kaffeeschnüffler, versuchten mit ihrer Nase diese "Schwarzröster" aufzuspüren. Mit dem Tod von Friedrich dem Großen fiel der Kaffeebrennzwang.

Beim Import von Kaffee in die Bundesrepublik und beim Verkauf werden Zollgebühren und Steuern fällig. Rohkaffee-Einfuhren (nicht entkoffeiniert) sind allerdings zollfrei. Kaffeesteuer fällt auf jedes Kilogramm Kaffeefertigprodukt an: 2,19 Euro auf ein Kilogramm Röstkaffee und 4,78 Euro auf ein Kilogramm löslichen Kaffee.
Koffein ist ein Alkaloid, das insbesondere in Kaffee, Tee und Kakao vorkommt. Koffein regt das Zentralnervensystem an, verstärkt die Herz- und Lungentätigkeit und steigert den Blutdruck.

In ein hohes Glas mit aufgeschäumter Milch wird ein Espresso zugegeben - fertig ist der Latte Macchiato.
Das erste lösliche Kaffeepulver wurde bereits 1901 von dem Japaner Dr. Kato präsentiert. Kommerziellen Erfolg hatte aber erst 1938 die Firma Nestlé. Bei der Herstellung von löslichem Kaffee wird nach der Röstung des Kaffees durch Extraktion ein Kaffee-Extrakt gewonnen. Durch Sprühtrocknung und Agglomeration oder Gefriertrocknung wird dieser Extrakt zu löslichem Kaffee verarbeitet.