Essentiell für einen ausgezeichneten Cappuccino, Latte Macchiato oder Espresso Macchiato ist der perfekte Milchschaum. Wir erklären Ihnen, wie Sie diesen optimal am Siebträger zubereiten. 

IN ZEHN SCHRITTEN ZUM PERFEKTEN MILCHSCHAUM

1. Den Grundstein für perfekten Milchschaum legt man, indem die richtige Milch zum Aufschäumen gewählt wird. Idealerweise eine Milch mit hohem Fettgehalt.


2. Dann muss das passende Edelstahl-Milchaufschäumkännchen mit entsprechendem Füllvermögen ausgewählt werden.


3. Das Kännchen sollte jetzt bis unter den Rand der Ausgussnase mit Milch befüllt werden. Die Menge an Milch ist dabei entscheidend für das Endergebnis. Wird zu wenig oder zu viel Milch in ein Kännchen gefüllt, wird der Schaum nicht cremig, voluminös oder großporig. Möchte man also nur 150 ml Milch aufschäumen, muss man ein kleineres Kännchen wählen, als bei 300 ml Milch. 


4. Bevor die Milch aufgeschäumt wird, sollte die Dampflanze, auch Dampfdüse oder Dampfhahn genannt, so lange aufgedreht werden bis kein Kondenswasser mehr austritt. Denn dieses würde den Schaum verwässern und so die Cremigkeit vermindern.
 

 

8. Zum Ende empfiehlt es sich mit dem Kännchen leicht gegen die Arbeitsfläche zu klopfen, da der Schaum so noch cremiger wird und letzte Luftblasen verschwinden. Dann kann der Schaum als Latte Art oder auch einfach so auf den Cappuccino, Latte Macchiato und andere Kaffeespezialitäten gegeben werden. 


9. Glänzt der Schaum nun beim Betrachten und es ist keine Porung zu erkennen, ist ein perfekter Milchschaum gelungen.


10. Der letzte Schritt ist die Reinigung der Dampflanze. Hierfür mit einem angefeuchteten, sauberen Lappen darüberwischen und die Düse aufdrehen, um mögliche Milchreste auszupusten. Ein sauberes Equipment ist die Basis des perfekten Milchschaums.

Tipp zum Üben

Zum Üben kann man einfach ein Kännchen voll Leitungswasser mit einem Spritzer Spülmittel verwenden. Diese Mischung bekommt durch das Aufschäumen eine ähnliche Konsistenz wie Milchschaum. Deswegen eignet es sich hervorragend zum Üben des Aufschäumprozesses. So lässt es sich auch vermeiden nicht benötigte Milch aufzuschäumen, die sonst weggeschüttet werden würde.