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Café au Lait

Café au Lait stammt, wie es der Name vermuten lässt, aus Frankreich. Wörtlich übersetzt bedeutet der Name „Kaffee zu Milch“ und drückt perfekt aus, dass für dieses Kaffeegetränk heißer Kaffee und warme Milch zu gleichen Teilen zusammen gegeben werden. In Frankreich trinkt man Café au Lait bevorzugt am Morgen aus einer großen henkellosen Tasse – einer sogenannten Bol. 
 
 

 

Die Zubereitung eines Café au Laits

Für die perfekte Zubereitung dieses speziellen Milchkaffees nutzen Sie am besten Vollmilch und Arabica Bohnen aus einer dunklen Röstung. Das Fett der Milch dient als Geschmacksträger und unterstützt das ausgewogene Aroma des Kaffees. Die Kaffeebohnen aus der dunklen Röstung sind süß und ölig – traditionell für den in Frankreich beliebten Kaffee. Der geringe Säuregehalt der Arabica Bohnen aus dunkler Röstung macht den Filterkaffee zur perfekten Grundlage für den Café au Lait. Ursprünglich wurde Café au Lait auf Basis von Filterkaffee hergestellt. Mittlerweile wird er auch gerne mit 2 Espressi zubereitet. 
Das Mischungsverhältnis von Milch und Kaffee beträgt immer 1:1. Während der Kaffee im Herdkännchen auf dem Herd steht, können Sie gleichzeitig die Milch erwärmen. Diese darf nicht kochen, denn der Milchzucker beginnt bereits ab einer Temperatur von 70°C zu verbrennen. Die Milch verliert dadurch ihren natürlich süßlichen Geschmack – genau das, was Café au Lait so lecker macht.  

Café au Lait: Was unterscheidet ihn von anderen Milchkaffees?

Im Grunde unterscheiden den deutschen Milchkaffee und Café au Lait nicht viel. Beide werden aus jeweils 50% Milch und 50% Filterkaffee hergestellt. Allerdings werden für den französischen Café au Lait in der Regel die dunkel gerösteten Arabica-Bohnen verwendet. 
Der Unterschied zwischen einem Caffè Latte und Café au Lait ist schon prägnanter. Anders als beim Café au Lait besteht Caffè Latte aus einer Mischung von 210 ml Milch und grundsätzlich einem oder zwei Espressi.