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Hochlandkaffee

Hochlandkaffee stammt aus Anbaugebieten die – wie es der Name bereits verrät – im Hochland liegen. Hier wird der Kaffee in circa 1000-2000 Meter über dem Meeresspiegel angebaut. 

 


 

Anbaugebiete für Hochlandkaffee

Beim Hochlandkaffee entscheiden genau wie bei Kaffee aus dem Tiefland, die klimatischen Bedingungen und der Zustand der Böden über die Qualität und den Geschmack. So ist es nicht verwunderlich, dass die erste Kultivierung der Kaffeepflanze mit der Entdeckung der „Coffea Arabica“ um das 17. Jahrhundert herum im äthiopischen Hochland stattfand. 

Die meisten Ländern, in denen Kaffee angebaut wird befinden sich aufgrund der Sensibilität der Kaffeepflanze in Äquatornähe und werden unter Experten als Kaffeegürtel zusammengefasst. 

Arabica Hochland Kaffee baut man wegen seines Ursprungs am meisten in den Tropen und Subtropen an. Dazu gehören die Hochebenen Ostafrikas mit Äthiopien als zweitgrößtes Anbaugebiet des Kontinents und Kenia. Hier wachsen die Kaffeepflanzen sogar auf Höhen von bis zu 2100 m. 

Der weltweit größte Kaffeeproduzent ist Brasilien. Auch hier gibt es Plantagen in Hochlagen. Weitere Kaffee-Länder Lateinamerikas sind Columbien und Costa Rica. Der Hochlandkaffee aus Asien wächst in den Regionen Purosa in Papua-Neuguinea sowie auf dem vulkanischen Boden des India Monsooned Malabar.

Hochlandkaffee aus der Karibik kommt von der Blue Mountain-Gebirgskette auf Jamaica. Und im Pazifik wächst er auf der Inselkette Hawaii in den Höhenlagen der Vulkane. 

Was macht Hochlandkaffee so speziell?

Hochland Kaffee wird oft gleichgesetzt mit einem besonders aromatischen Kaffeegenuss. Dank der heterogenen Fauna und Flora und der damit verbundenen Resistenz gegen Schädlinge fühlt sich die empfindliche Arabica Bohne im Hochland ausgesprochen wohl. Während Robusta in den tieferen Lagen bei höheren Temperaturen mit einer Reifezeit von 6 bis 8 Monaten auskommt, benötigt die Arabica in den Höhenlagen 9 bis 11 Monate, was bei ihr zu einem extra milden und ausgewogenen Aroma führt.