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Kaffeeanbaugebiete

Kaffee wird in rund 80 tropischen und subtropischen Ländern angebaut, im sogenannten Kaffeegürtel. Er liegt zwischen dem 23. Grad nördlicher und dem 25. Grad südlicher Breite. In dieser Lage gibt es keine extremen Temperaturen und ausreichend viel Niederschlag. Das feucht-trockene Wechselklima in den Regionen ist ideal für die Kaffeepflanze.




Herkunftsländer des Kaffees 

Die größten und meisten Anbaugebiete von Kaffee finden sich in Süd- und Mittelamerika. Brasilien und Kolumbien sind hier die Hauptproduzenten der beliebten Bohne. Weitere Kaffeeanbaugebiete sind Honduras, Mexiko, Peru und Guatemala. Der Ursprung des Kaffees liegt jedoch in Afrika – genauer gesagt in Äthiopien. Die aktuellen Ernteländer sind Äthiopien, Tansania und Kenia. Das zweitgrößte Anbaugebiet findet sich trotzdem weder in Süd- und Mittelamerika noch in Afrika. Denn auch in Asien wird neben Tee auch groß Kaffee produziert – nämlich in Vietnam. Daneben in Indonesien und Indien. Für den Weltmarkt weniger interessant sind Kaffeesorten vom anderen Ende der Welt. In Australien ist der Kaffeeanbau eher für die eigene Bevölkerung gedacht und wird nur zu geringen Teilen exportiert. Deshalb ist dieser in Europa auch nur teuer zu bekommen.

Kann das Herkunftsland herausgeschmeckt werden? 

Allgemein gilt, dass Kaffee aus Süd- und Mittelamerika sich durch seinen milden und säurearmen Geschmack auszeichnet, Kaffee aus Afrika würzig, kräftig und fruchtig schmeckt und asiatischer Kaffee besonders erdig, nussig und rauchig. Aber ein generelles Geschmacksprofil der Kaffeebohnen gibt es nicht, denn nicht jeder Kaffee aus Äthiopien muss fruchtig schmecken. Vielmehr schmeckt man die verbundene Erwartung an den Kaffee. Trotzdem können sich regionale Gegebenheiten und lokale Anbaumethoden auf den Geschmack auswirken und einen eigenen Charakter erzeugen.