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Kondensmilch

Kondensmilch können Sie in Ihren Kaffee oder Tee geben. Auf diese Weise mildern Sie den bitteren Geschmack. Bekannt ist die Kondensmilch auch unter den Namen Büchsenmilch oder Dosenmilch. Sie hat, gegenüber normaler Milch, eine dickflüssigere Konsistenz. Das liegt daran, dass der Kondensmilch bei der Herstellung eine große Wassermenge entzogen wird.
 
 
 
 

Die Herstellung von Kondensmilch

Ungeöffnet bietet Kondensmilch eine lange Haltbarkeit von mehreren Monaten. Diese Haltbarkeit wird erreicht, indem während des Herstellungsprozesses sämtliche Keime in der Milch abgetötet werden. Gleichzeitig sorgt das Erhitzungsverfahren dafür, dass die Kondensmilch optisch etwas dunkler ist als frische Milch. Zudem entstehen häufig karamellisierte Noten. 
 
Die Herstellung der Kondensmilch erfolgt in mehreren Schritten: 
 
  • Zunächst wird die Milch erhitzt – für etwa zehn bis 25 Minuten und auf eine Temperatur zwischen 85 und 100 Grad Celsius. Das dient der Abtötung der Keime.
  • Nun erfolgt das Eindicken der Kondensmilch durch Unterdruck. Hierbei wird der Milch etwa 60 Prozent des Wassers entzogen. 
  • Im Anschluss daran wird die Kondensmilch homogenisiert. 
  • Um die übrigen Mikroorganismen abzutöten, wird die Milch zum Schluss bei einer Temperatur von über 120 Grad Celsius sterilisiert. 

Kaffeemilch, Kaffeesahne oder Kondensmilch: Was sind die Unterschiede?

Der Fettgehalt von Kondensmilch variiert meist zwischen vier und zehn Prozent. Neben der Kondensmilch, die einen Fettgehalt von mindestens 7,5 Prozent aufweisen muss, gibt es die teilentrahmte Kondensmilch. Ihr Fettgehalt beträgt vier bis 4,5 Prozent. Möchten Sie Ihren Kaffee mit Kondensmilch genießen, bevorzugen aber einen noch geringeren Fettgehalt, können Sie Kondensmagermilch nutzen. Ihr Fettgehalt liegt bei maximal einem Prozent. 
 
Neben der ungezuckerten Kondensmilch gibt es die gezuckerte Variante. Sie weist eine dickflüssigere Konsistenz auf. Ihren Kaffee können Sie ebenfalls mit der gezuckerten Kondensmilch genießen. Meist kommt diese Variante allerdings für andere Zwecke zum Einsatz – beispielsweise als Grundlage von Desserts oder als Brotaufstrich. Sie erhalten sie, wie die ungezuckerte Variante, mit verschiedenen Fettgehalten. 
 
Neben Kondensmilch können Sie Kaffeesahne oder Kaffeemilch in Ihren Kaffee geben: 
 
  • Kaffeesahne: Kaffeesahne ist stets ungesüßt. Ihr Fettgehalt muss mindestens zehn Prozent betragen. Die Herstellung der Kaffeesahne erfolgt aus Magermilch und Süßrahm. Wie die Kondensmilch wird die Kaffeesahne für eine längere Haltbarkeit auf eine Temperatur von 120 Grad Celsius erhitzt. Allerdings sollten Sie die Kaffeesahne teilweise auch ungeöffnet ausschließlich gekühlt lagern. Ein weiterer Unterschied zwischen der Kondensmilch und der Kaffeesahne ist der Wasserentzug. Anders als Kondensmilch wird Kaffeesahne nicht kondensiert.
  • Kaffeemilch: Kaffeemilch wird größtenteils aus gewöhnlicher H-Milch hergestellt. Hinzu kommen ein wenig Sahne oder Magermilchpulver. Der Fettgehalt von Kaffeemilch beträgt ungefähr vier Prozent.