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Langzeitröstung

Einen guten Kaffee oder Espresso erkennen Sie anhand verschiedener Faktoren. Hierzu zählt zum Beispiel die Kaffeeröstung. Sie findet in einer Kaffeerösterei statt und führt dazu, dass die Kaffeebohnen Wasser verlieren und somit leichter werden. Die Röstung sorgt daneben für ein größeres Volumen und eine dunklere Farbe. Zusätzlich beeinflusst das Röstverfahren, wie der Kaffee schmeckt und wie bekömmlich er ist. Ein Zeichen für eine gute Kaffeequalität ist eine Langzeitröstung. Sie erfolgt bei niedrigeren Temperaturen und für einen längeren Zeitraum. 

 


 

Die Unterschiede zwischen Kurzzeit- und Langzeitröstungen

Die Röstung der verschiedenen Kaffeesorten kann auf zwei Weisen erfolgen: Kurz und bei hohen Temperaturen oder lang und bei niedrigen Temperaturen. Die sogenannte Langzeitröstung findet in einer rotierenden und von außen beheizten Trommel statt. Sie hält die Bohnen in Bewegung. Je nach Röstgrad oder Röstprofil, dauert der Röstvorgang meist 15 bis 20 Minuten und erfolgt bei Temperaturen zwischen 180 und 240 Grad Celsius. Bei einer Kurzzeitröstung beträgt die Röstzeit zwei bis sieben Minuten und die Temperatur 400 bis 800 Grad Celsius. 

Was sind die Vorteile einer Langzeitröstung?

In Kaffee können sich etwa 800 unterschiedliche Aromastoffe befinden. Damit sich die Aromastoffe bilden können, die für den charakteristischen Kaffeegeschmack verantwortlich sind, müssen die Bohnen geröstet werden. Eine längere Röstdauer führt dazu, dass sich mehr Aromastoffe freisetzen können. Während einer Langzeitröstung hat der Rohkaffee mehr Zeit für den vollständigen Aufbau der Aromen.

Außerdem steckt in Rohkaffee eine Menge Chlorogensäure. Die Röstung sorgt dafür, dass sich mehr unerwünschte Säuren abbauen.