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Omni Roast

Es gibt verschiedene Röstverfahren von Kaffee, die sich durch ihr Röstprofil und den Röstgrad voneinander unterscheiden. Omni-Roast ist eine davon. Die Idee hinter dieser Art der Röstung ist es, einen Kaffee für möglichst viele unterschiedliche Zubereitungsmethoden zu erhalten.
 

 

So wird Omni-Roast Kaffee geröstet

Das Besondere an den Omni-Roast Kaffeebohnen ist, dass sie sich sowohl für die Zubereitung von Filterkaffee als auch von Espresso eignen, ohne dass der Geschmack darunter leidet. 
 
Traditionell unterscheidet man drei Arten der Kaffeeröstung – dunkel, mittel und hell. Während bei den hellen Röstungen die Säure der Bohnen ausgeprägter ist, wird der Körper des Kaffees umso mehr betont, je dunkler die Röstung ausfällt. Dafür verfügen die dunkleren Röstungen aufgrund der Verbrennung des im Kaffee enthaltenen Zuckers über ein deutlich bitter-süßliches Aroma. Doch nicht die Röstung alleine ist verantwortlich für den Geschmack einer Kaffeebohne, sondern auch die Herkunft der Kaffeesorte und die Verarbeitung der Kaffeebohnen. 
 
Früher war man in der Kaffeebranche der Meinung, dass es für die Zubereitung eines guten Espresso immer eine dunkle Röstung sein muss und für Filterkaffee nur die helleren Röstungen infrage kommen. Das hat sich mittlerweile geändert, sodass man heute weiß, dass der gute Geschmack eines Espressos nicht alleine vom Röstprofil abhängt, sondern auch andere Faktoren, wie zum Beispiel das Können des Baristas bei der Kaffeezubereitung eine große Rolle spielen. 

Muss man einen Kaffee mit einer bestimmten Röstung kaufen?

Einige Kaffeeröster haben es sich zur Aufgabe gemacht, für den Omni-Roast Kaffee ein Röstprofil zu entwickeln, dass sich sowohl für die Zubereitung von Filterkaffee als auch von Espresso anbietet. Daher kann nicht behauptet werden, für einen Espresso müsse es immer eine typische Espresso-Röstung sein. Ein guter Barista wird auch aus einem hochwertigen Omni-Roast Kaffee einen ausgezeichneten Espresso zaubern können.